Schmetterlinge zur Hochzeit

Schmetterlinge zur Hochzeit

Bitte nicht!

Ein fragwürdiger Trend etabliert sich seit geraume Zeit in der Hochzeitsbranche. Um die Gefühle des Brautpaares zu simulieren, werden Schmetterlinge in die Luft gelassen. Ein fragwürdiges Schauspiel. Denn oft, statt bunter fliegender Schmetterlinge, sind einige bereits vor dem freilassen tot oder andere unschöne Konsequenzen sind die Tiere ausgesetzt.

Unzählige Schmetterlinge verhungern oder verdursten

Um den Trend gerecht zu werden und möglichst hohen Profit zu erwirtschaften, werden die Schmetterlinge  in Gefangenschaft in Massen gezüchtet. Bestellt werden können sie ganz einfach und der Versand erfolgt auf dem Postweg. Jeder Raum zählt, so werden sie flachgedrückt oder in winzig, fest verschlossenen Schachteln verschickt. Leider werden einige dabei zerquetscht, andere wiederum verhungern oder verdursten auf ihrer Reise zum „schönsten Tag“ des Brautpaares. Bis sie am besagten Tag zum Einsatz kommen, dauert es noch ein bisschen und damit laufen einige derjenigen Gefahr, die überlebt haben,  auch einzugehen.

Für die Schmetterlinge, die diese Tortur überlebt haben, winkt die vermeintliche Freiheit. Manche werden vorher jedoch noch in winzige Pappbriefchen gesteckt, damit jeder einzelne Gast einen „frei lassen kann“.

Was jedoch nicht bedacht wird, die kleinen geschwächten Tiere sind an dem unbekannten Ort völlig orientierungslos. Meist verhungern sie  dadurch und flattern wirr umher.

Im schlimmsten Fall fliegen die Schmetterlinge erst gar nicht los. Für keinen ein schönes Erlebnis. Sie brauchen eine gewisse Wärme, um zu fliegen. Da sie meist beim Transport sich nicht bewegen sollen, werden sie oft gekühlt und somit sind sie erst einmal flugunfähig.

Gefahr für heimische Schmetterlingspopulationen

Während die Schmetterlinge bereits durch Pestizide und geringen Lebensräume verdrängt werden, sorgen wir mit diesem Ritual und  mit fremdartigen Schmetterlingen, für Bedrohung der heimischen Population.

Munich Wedding

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